Studie: Warum Schulden weniger gefährlich sind als gedacht

“‘Entgegen einer verbreiteten Auffassung lassen sich aus wirtschaftshistorischer Perspektive keine klaren Schwellenwerte für kritische Niveaus der Staatsverschuldung definieren.’ Das widerspricht direkt den Wissenschaftlern Kenneth Rogoff und Carmen Reinhart, wonach eine Quote von 90 Prozent und mehr das wirtschaftliche Wachstum reduziert. […]

Sie setzen eine Untersuchung der Jahre 1880 bis 2008 dagegen: Danach unterschied sich das Wachstum von Industriestaaten kaum, ob sie nun viel oder wenig Schulden hatten. Es sei auch kein Schwellenwert feststellbar, ab dem sich ein Land schlechter am Kapitalmarkt finanzieren könne. Außerdem ließen sich keine Belege dafür finden, dass Sparen in der Krise wirklich zu mehr Wachstum führe, wie es von manchen deutschen Politikern zu hören ist.”

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/neue-studie-warum-schulden-ungefaehrlicher-sind-als-gedacht-1.2516395

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