Flassbeck Economics: „Die Hoffnung noch nicht aufgegeben“

„Frage: Könnte die Europäische Zentralbank nicht mit den Griechen zusammenarbeiten – und einfach einen festen Drachmen-Kurs zum Euro fixieren?

Antwort: In der Tat wäre es für die EZB ganz einfach, die nötigen Euros zur Verfügung zu stellen. Aber leider ist die EZB nicht dafür bekannt, Länder in Not zu unterstützen. […]

Warum sind Sie so sicher, dass die EZB ihre Fehler wiederholen würde?

Weil sie kein Interesse daran haben kann, dass Griechenland ökonomischen Erfolg hat, wenn es den Euro verlässt.

Das klingt nach Verschwörungstheorie.

Nein. Sie müssen sich nur in die Lage der EZB versetzen. Wenn es in Griechenland nach einem Grexit aufwärts ginge, würden andere Krisenländer auch versucht sein, die Währungsunion zu verlassen. Der Euro würde sich auflösen, und die Existenzberechtigung der EZB wäre untergraben.“

http://www.flassbeck-economics.de/die-hoffnung-noch-nicht-aufgegeben/

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