Das Märchen vom Austerity-Erfolg

“Um aus dieser Gegenüberstellung [der Entwicklung der Eurozone und den USA seit 2008] nicht zu ersehen, um wie viel besser die Krise durch die lockere Politik der USA als durch die Austerity-Politik der Eurozone bewältigt wurde, bedarf es eines quasireligiösen ‘Glaubens’ ans Sparen und […] der Negation der Mathematik: Es muss die Wirtschaft bremsen, wenn in einer Phase schwächelnden privaten Konsums und daher schwächelnder Unternehmens-Investitionen auch noch der Staat als Investor aufs Bremspedal tritt.

Außerhalb der treudeutschen Nationalökonomie wird der Austerity-Kurs daher von allen führenden Ökonomen als wirtschaftlich gescheitert – mit noch dazu katastrophalen politischen Begleiterscheinungen – angesehen. Deutschsprachige Zeitungen von der ‘Presse’ bis zur ‘FAZ’ vollbringen eine sensationelle propagandistische Leistung, indem sie ihn angesichts der obigen Zahlen unverändert lobpreisen.”

http://www.profil.at/meinung/peter-michael-lingens-maerchen-austerity-erfolg-5783885

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