Die gar nicht mal so steile EU-These des “Brexit-Wirtes”

“Demokratie sei wichtig, sagt der passionierte Nichtwähler Tim Martin in der Central Bar. Gerade deshalb sei er dafür, dass sein Land die EU verlässt. Seine Gedankenkette geht wie folgt: Die EU werde heute von der Eurozone dominiert, die Währungsunion wiederum werde auf Dauer nur funktionieren, wenn sie über eine vollwertige Zentralregierung verfüge. Aber dafür gebe es in den Mitgliedstaaten keine demokratische Mehrheit, die Bürger wollten den europäischen ‘Superstaat’ nicht. Daraus folgt für Martin, dass Brüssel notgedrungen immer stärker auf undemokratische Weise Entscheidungsgewalt an sich ziehen werde, vor allem fiskalischer Art, weil ja nur durch eine solche Zentralisierung der Euro zu retten sei. Sein Fazit: Die EU zersetze unausweichlich die Demokratie in Europa, und das habe auch wirtschaftliche Konsequenzen.”

Besser hätte ich es – wenn ich klassisch-konservativ argumentieren würde – auch nicht zusammenfassen können. Für die FAZ sind diese klaren Worte eine “steile These”.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/folgen-des-eu-austritts-der-brexit-wirt-15046051.html

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