Analysis: What taxpayer bailouts? Euro crisis saves Germany money

A bit older, but still au courant:

“But the truth remains that German taxpayers, as well as those in Finland, the Netherlands and elsewhere, are no worse off at all, and their finance ministries have racked up savings. […]

When giving presentations in Germany, Klaus Regling, the German who heads the euro zone’s permanent bailout fund, often cites two studies that show that Berlin has reaped substantial savings as an unintended consequence of the crisis.

One study, by German insurance giant Allianz, has calculated that Berlin saved 10.2 billion euros in 2010-2012 because of lower borrowing costs, as yields on its 10-year bonds fell from 3.39 percent to 1.18 percent now.

The other study, by Jens Boysen-Hogrefe of the IfW economic institute, suggests that the German federal budget saved 8.6 billion euros in 2011 due to low ECB interest rates and the safe-haven impact of investors putting money into Germany.

Those savings rose to 9.6 billion in 2012 and the safe-haven effect will alone be worth 2 billion in 2013, IfW said. […]

The heart of the misconception about taxpayers losses is the fact that in public discourse, the difference between lending and giving has ceased to exist.”

http://www.reuters.com/article/us-eurozone-bailouts-idUSBRE9410CG20130502

Nigel Farage: “You should all be fired!” [Nov. 2011]

From the start, this blog was about making a case for Grexit. Widening the scope though, and taking into account recent developments in Europe, from this moment onward it is also about a left-wing exit (“Lexit”) of as many Eurozone member states as possible—consigning this ill-conceived monetary union to the dustbin of history, as UKIP leader Nigel Farage has put it so eloquently.

As strange a bedfellow libertarian/right-populist single-issue party UKIP may be for progressive forces in Europe, they at least have achieved a remarkable victory last Thursday. The outcome of the EU referendum is a shot across the bows of this clunky old tanker—aka “neoliberal superstructure”—called the European Union. (Or maybe it was a torpedo to its side—only time will tell.)

In the days and weeks to come, we will post a lot more about the current state of affairs regarding Lexits. Until then, a walk down memory lane with Nigel Farage lends this endeavour a light-hearted bipartisan tinge: this particular Member of the European Parliament is so right on so many issues that we simply refuse to fall for the platitudes—bordering on character assassination attempts—put forth by mainstream media. We’d rather listen to the man instead:

https://www.youtube.com/watch?v=bdob6QRLRJU

“Deutschland ist der größte Schuldensünder des 20. Jahrhunderts” [Interview, 21.6.2011]

“Ritschl: Gemessen jeweils an der Wirtschaftsleistung der USA war allein der deutsche Schuldenausfall in den dreißiger Jahren so bedeutsam wie die Kosten der Finanzkrise von 2008. Im Vergleich dazu ist das griechische Zahlungsproblem eigentlich unbedeutend.

SPIEGEL ONLINE: Mal angenommen, es gäbe ein globales Ranking der Pleitekönige. Auf welchem Platz würde Deutschland landen?

Ritschl: Deutschland ist Schuldenkaiser: Nach der Schadenshöhe im Vergleich zur Wirtschaftsleistung gerechnet ist Deutschland der größte Schuldensünder des 20. Jahrhunderts – wenn nicht überhaupt der jüngeren Finanzgeschichte.

SPIEGEL ONLINE: Selbst Griechenland kann nicht mit uns mithalten?

Ritschl: Nein, das Land spielt an sich eine nebensächliche Rolle. Nur die Ansteckungsgefahren auf andere Euro-Länder sind das Problem.

[…]

Ritschl: Die Pleiten Deutschlands im vergangenen Jahrhundert zeigen: Das Vernünftigste ist, jetzt einen echten Schuldenschnitt zu machen. Wer Griechenland Geld geliehen hat, müsste dann auf einen beträchtlichen Teil seiner Forderungen verzichten. Das würden einige Banken nicht verkraften, also müsste es neue Hilfsprogramme geben. Für Deutschland könnte das teuer werden, aber zahlen müssen wir so oder so. Und immerhin hätte Griechenland dann die Chance auf einen Neuanfang.”

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-krise-deutschland-ist-der-groesste-schuldensuender-des-20-jahrhunderts-a-769052.html

EZB-Studie: Die wahren Ursachen der griechischen Tragödie [Handelsblatt, 28.1.2010]

Eine EZB-Studie zeigt: Es war vor allem die Bankenrettung, die das Land in Not brachte. Denn das Kreditrisiko stieg massiv, während das der Banken in gleichem Ausmaß sank. Jetzt verlangen die Verursacher von dem Land Risikoaufschläge. […]

Ein Arbeitspapier aus der Europäischen Zentralbank (EZB) mit dem Titel ‘The Janus-Headed Salvation’ (Die Janusköpfige Rettung) zeigt sehr deutlich, was die griechischen Schwierigkeiten vor allem hervorgerufen hat: die Finanzkrise und insbesondere die Pleite von Lehman Brothers.

Nach dem Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank Mitte September 2008 haben die meisten Staaten – darunter Griechenland — umfangreiche Garantien für ihre Banken abgegeben. Außerdem päppelten viele Länder ihre angeschlagenen Geldhäuser mit neuem Eigenkapital auf und gaben Milliarden für riesige Konjunkturpakete aus, um die Schäden für die Realwirtschaft abzumildern. […]

Das Kreditrisiko der Staaten ist durch die Rettungspakete massiv gestiegen, das der Banken in etwa gleichem Ausmaß gesunken. Griechenland war davon nach Irland unmittelbar nach der Lehman-Pleite am stärksten betroffen.”

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/oekonomie/nachrichten/ezb-studie-die-wahren-ursachen-der-griechischen-tragoedie/3356102-all.html

Dies deckt sich auch mit folgender Beobachtung:

Zwischen 1981 und 1993 stieg der Verschuldungsgrad von ca. 25% auf ca. 80% – das ist nach aktuellem Forschungsstand im grünen Bereich; sogar Rogoff und Reinhart halten diesen Schuldenstand für ‘sustainable’. 1994 stieg der Verschuldungsgrad ‘sprunghaft’ auf ca. 100% des BIP an. Danach dümpelte der Verschuldungsgrad bis 2008 (sic!) um die 100-Prozent-Marke, mal darunter, mal knapp darüber. Und das über die Dauer von 15 Jahren!

Erst mit der Lehman-Krise – fiskalisch also mit dem Jahr 2009 – stieg dieses Verhältnis in den nun folgenden vier Jahren dramatisch auf 175%.

Ganz einfach hier nachzuprüfen:

http://www.tradingeconomics.com/greece/government-debt-to-gdp

In Germany, little appetite to change troubled banks [New York Times, 10.8.2013]

“One of the most battered banking systems in Europe has a history of mismanagement, corruption and politically connected lending, and it has cost taxpayers hundreds of billions of euros.

Is it Italy, Spain or perhaps Greece? No. That description is of Germany’s banking sector.”

http://www.nytimes.com/2013/08/10/business/global/in-germany-little-appetite-to-change-troubled-banking-system.html?pagewanted=all&_r=3